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Memo an mich selbst….

29 Dez

Die letzten Monate habe ich immer wieder Blogeinträge angefangen und sie wieder verworfen weil sie meinen eigenen Ansprüchen nicht genügten.

Deswegen Memo an mich selbst:
Grundidee dieses Blogs war es meine eigenen Gedanken nieder zu schreiben. In erster Linie für MICH und Freund_innen.
Also runter den Anspruch und anfangen zu schreiben – das ist schließlich kein wissenschaftliches Magazin sondern meine kleine Gedankensammlung!

Scheiß Leistungs- und Perfektionsgesellschaft nicht noch weiter in meinen Kopf einziehen lassen!

Von ehrlichen Worten und scheuen Rehen

11 Okt

In meiner Utopie über zwischenmenschliche Beziehungen war immer klar, wenn einfach offen über Bedürfnisse und Gefühle gesprochen wird, dann kann nichts schief gehen oder kompliziert werden. Wie falsch ich lag.

Wie schwer es manchmal ist ehrlich zu sein, ohne die Angst damit Menschen zu verschrecken.
Und noch schwerer ist es akzeptieren zu lernen, dass nicht alle Personen ehrlich darauf antworten können oder wollen.

Wie viel leichter würde es sein wenn wir einfach ohne Bedenken unseren Bedürfnissen Raum geben könnten. Und die betreffende Person auch genauso ehrlich antworten darf, auch wenn sie Bedürfnisse nicht erwidert. Aber sie genau dies auch sagen darf, anstatt andere im ungewissen zu lassen.

Dort wo Gefühle und Bedürfnisse offen kommuniziert werden können (von beiden Seiten) erlebe ich das Zusammenleben zwischen Menschen so viel leichter. Keine_r muss Angst haben ehrlich zu sein, auch wenn es Mitteilungen sind die in anderen Kontexten vielleicht als Ablehnung wahrgenommen werden würden.
Doch ich lerne auch, dass nicht alle Personen so offen sein können und_oder wollen. Und auch das muss in Ordnung sein und akzeptiert werden.
Aber ein so emotionsgeleiteter und ehrlicher Mensch wie ich gerät dabei immer wieder an die persönlichen Grenzen diese Menschen einfach sein zu lassen.
Manchmal scheint es als erleichtere ich mit ehrlichen Worten nichts, sondern vertreibe ins Herz geschlossene Menschen wie scheue Rehe….

Sprengkraft

27 Aug

Wenn alte Illusionen plötzlich zerplatzen,
heißt es Gedankengitter zerkratzen,
Ideale neu zu entfachen,
und gesellschaftliche Zwänge auszulachen.

Auferlegte Ketten im Kopf besiegen
und aufhören uns und andere Personen immer weiter zu verbiegen.

Wir müssen das Lieben und Leben neu entdecken
und dem Alltag und Trott endlich die Zunge rausstrecken.

Gewohnheiten durchbrechen, Alltag verbannen und Neues bewegen
nicht aufhören zu träumen vom herrschaftsfreien Leben !

(Dinge die mir in den Sinn kommen ohne irgendeinen literatischen Anspruch)